Konventionelle Eindampftechnologien

Mechanische Brüdenverdichtung (MVR)

Mechanische Brüdenverdichtung (MVR)

Die mechanische Brüdenverdichtung (MBV) steigert die Energieeffizienz von Eindampfprozessen, indem Strom als primäre Energiequelle genutzt wird. Der erzeugte Dampf wird verdichtet und als Heizdampf wiederverwendet, wodurch der Bedarf an Frischdampf und Kühlwasser deutlich reduziert wird.

Das Ergebnis sind geringere Betriebskosten, reduzierte CO₂-Emissionen und schonende Eindampfbedingungen für empfindliche Produkte.

Mechanische Brüdenverdichtung (MVR)

Funktionsweise

Der Prozessdampf wird verdichtet, wodurch seine Temperatur und sein Energieniveau steigen. Anschließend wird er zur Beheizung des Verdampfers wiederverwendet.

Je nach Anwendung (Siedepunktanstieg, Wärmeübertragung) arbeiten ein- oder mehrstufige Turbokompressoren nach dem Prinzip einer offenen Wärmepumpe.

Anwendungen

  • Voreindampfung von Schwarzlauge
  • Sulfitablauge
  • Lösungsmittelrückgewinnung
  • Milchsäure
  • Stärke
  • Alkohole
  • Chemikalien
  • Abwasser

Vorteile

  • Reduzierter Bedarf an Frischdampf und Kühlwasser
  • In vielen Anwendungen deutlich geringere Betriebskosten
  • CO₂-Einsparung durch elektrischen Energieeinsatz
  • Schonende Verdampfungstemperaturen
  • Nutzung von Niederdruckdampf möglich
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