Unser Ansatz
Eine effiziente Schlammtrocknung reduziert das Volumen und bereitet kommunale und industrielle Schlämme für die weitere Behandlung oder Verwertung vor, beispielsweise zur Phosphorrückgewinnung, Verbrennung oder Vergasung. Zuverlässige Trocknungsprozesse sind entscheidend, um unterschiedliche Schlammeigenschaften sicher zu beherrschen und gleichzeitig den Energieverbrauch sowie die Betriebskosten zu minimieren.
Weniger Energie. Höhere Trocknungseffizienz.
Herausforderungen bei der Schlammtrocknung
Mit einem Wassergehalt von bis zu 80 % erfordert die Schlammtrocknung einen erheblichen Energieeinsatz zur Entfernung der Feuchtigkeit. Schwankungen in der Zusammensetzung, Konsistenz und Handhabung der Schlämme erschweren einen stabilen und zuverlässigen Betrieb. Ein hoher Energieverbrauch, Investitionskosten und Wartungsaufwand beeinflussen die Wirtschaftlichkeit des Gesamtprozesses. Gleichzeitig können Geruchsemissionen eine aufwendige Abluftbehandlung erforderlich machen, was die Komplexität und die Betriebskosten zusätzlich erhöht.
Das Funktionsprinzip der Dünnschichttrocknung
Die horizontalen Dünnschichttrockner von GKT ermöglichen eine zuverlässige und energieeffiziente Schlammtrocknung. Ein kontinuierlich erneuerter, dünner Produktfilm minimiert Ablagerungen auf der beheizten Oberfläche und gewährleistet einen stabilen Betrieb – auch bei anspruchsvollen Schlammeigenschaften.
Kontrollierte Trocknung für nachgelagerte Prozesse
Hohe Verdampfungsleistungen, kurze Verweilzeiten und eine präzise Prozesssteuerung ermöglichen eine flexible Einstellung des Trockenstoffgehalts im Endprodukt – von der Teiltrocknung (40–60 %) bis zur Volltrocknung (80–95 %).
Das geschlossene Verdampfungssystem minimiert Geruchsemissionen und reduziert durch geringe Abluftmengen den Aufwand für die Abluftbehandlung.
Energieeffiziente Trocknung mit industriellen Wärmepumpen
Die Kombination aus Dünnschichttrocknung und industrieller Wärmepumpentechnologie, beispielsweise durch mechanische Brüdenverdichtung (MBV), reduziert den externen Energiebedarf des Trocknungsprozesses erheblich.
Bei der mechanischen Brüdenverdichtung (MBV) wird der während der Trocknung entstehende Brüden mithilfe eines elektrisch angetriebenen Verdichters komprimiert. Durch die Erhöhung von Temperatur und Druck kann der Brüden erneut als Heizmedium im Prozess genutzt werden.
Durch die Rückgewinnung und Wiederverwendung dieser Energie reduziert die mechanische Brüdenverdichtung den Bedarf an extern erzeugtem Dampf und damit den Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Erdgas. Dadurch lassen sich die mit der Dampferzeugung verbundenen CO₂-Emissionen deutlich senken. Die Technologie ist daher besonders attraktiv für Standorte ohne externe Dampfversorgung.
Vorteile
- Reduzierter Energieverbrauch und geringere Betriebskosten durch Integration von MBV oder industriellen Wärmepumpen
- Hohe spezifische Verdampfungsleistung für eine effiziente Trocknung
- Zuverlässiger Betrieb bei geringem Wartungsaufwand
- Flexibler Betrieb bei variierenden Schlammeigenschaften
- Teiltrocknung auf 40–60 % und Volltrocknung auf 80–95 % Trockensubstanz
- Minimale Geruchsemissionen durch ein geschlossenes System mit geringen Luftmengen